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Aus Leidenschaft zum Leben: Dialog mit der "Generation Aufschub"

Meinungsumfragen bestätigen mit schöner Regelmäßigkeit: Junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren wünschen sich ein Leben in Familien mit Kindern (www.shell-jugendstudie.de). Gleichzeitig werden Männer und Frauen nicht nur immer später, sondern auch immer seltener Eltern. Worin liegen die Gründe für diese Diskrepanz?

Negative Erfahrungen in der Herkunftsfamilie, der Wunsch nach Unabhängigkeit in der Lebensplanung oder Sicherheitsbedürfnisse werden als nachvollziehbare Argumente gegen ein Kind angeführt. Oft fehlt auch der richtige Mann oder die richtige Frau zum Kinderkriegen. So verkommt im "Selbstbedienungsladen Leben" der Kinderwunsch neben den schillernden Konkurrenzangeboten zum Ladenhüter. Das Ergebnis ist eine (kinder)arme Gesellschaft.

Soziologen und Politiker zielen mit ihren Änderungsvorschlägen letztlich gegen das Kind. Dabei wird übersehen, daß es nicht ausreicht, "Vereinbarkeitsprobleme" zu beseitigen und günstigere "Rahmenbedingungen" zu schaffen. Es fehlen weitesgehend positive Gründe für das Kind.

Um zu dieser tieferen Argumentationsebene vorzudringen, benötigen junge Menschen Orientierung, Vorbilder und Begleitung. Es ist ein herausfordernder Weg aus der unreifen Abhängigkeit über den unbedingten Freiheitsdrang zu der Erkenntnis: Leben ist Beziehung. Mit vielfältigen Angeboten stellen wir uns als Gesprächspartner in diesem Prozeß zur Verfügung.

 

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